Methoden

Ich arbeite mit folgenden Frameworks und Methoden

 

Scrum

Scrum ist ein Framework, mit dessen Hilfe Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können, und durch das sie in die Lage versetzt werden, produktiv und kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert auszuliefern. Weitere generelle Informationen dazu finden sich im Scrum Guide oder auf der Seite von DasScrumTeam.

Bei Scrum wird iterativ gearbeitet. Das bedeutet, dass die Zeit in planbare kleine Abschnitte von typischerweise ein bis drei Wochen unterteilt wird. Diese Iterationen (bei Scrum Sprints genannt) bilden die Basis für eine gute Planung und sie bieten den Teams die Möglichkeit sich in kleinen Schritten weiterzuentwickeln.

Retrospektiven

Am Ende jeder Iteration findet eine Retrospektive statt. Diese Zeit dient dem Team mit einem gewissen Abstand die eigenen Abläufe und die Zusammenarbeit zu betrachten und Verbesserungen vorzuschlagen. All diese Verbesserungen sind als kleine Experimente zu betrachten, welche in der kommenden Iteration durchgeführt werden. Ist das Experiment erfolgreich, wird der Ablauf beibehalten. Ist es nicht erfolgreich, so wird es nicht weiter verfolgt. Unabhängig vom effektiven Erfolg des Experimentes lernt das Team in kleinen Schritten dazu und wird zu einer schlagkräftigen Truppe.

 

 

Kanban

Kanban ist eine Methode der Produktionsprozesssteuerung. Das Vorgehen orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien oder zu leistender Arbeit am Bereitstell- und Verbrauchsort. Kanban ermöglicht eine Reduktion der lokalen Bestände von Vorprodukten respektive der zu erledigenden Arbeit.
Ziel der Kanban-Methode ist es, unnötige Arbeit (engl. „waste“, jap. „muda“) zu eliminieren oder so weit wie möglich zu reduzieren. Wörtlich aus dem Japanischen übersetzt heisst Kan-ban soviel wie Signal-Karte. Jeder Arbeitsschritt oder Material wird durch eine Karte repräsentiert und die Umsetzung erfolgt durch das sogenannte Hol-, Zuruf- oder Pull-Prinzip (engl. „pull“).
Teams können mit Kanban sehr einfach ihre Abläufe optimieren, visualisieren und vereinfachen. Leerläufe werden vermieden und es wird ständig überprüft, ob die wichtigsten Teile mit der nötigen Priorität bearbeitet werden.
Mehr Informationen dazu finden sich im Buch von David J. Andersen und als Online Tool hat sich Trello einen sehr guten Namen gemacht.

Weitere Methoden

Oft wird die agile Vorgehensweise mit weiteren Methoden wie Peer Feedback oder OKRs (Objectives and Key Results) kombiniert oder es kommen Skalierungen wie zum Beispiel LeSS zum Einsatz.

Holacracy

Der Unternehmer Brian Robertson entwickelte mit Holacracy ein Framework, das Entscheidungsfindung in grossen Netzwerken und vielschichtigen Unternehmen vereinfacht und alle Beteiligten einbindet. Hierarchien werden dabei nicht eliminiert, sondern optimiert. Holacracy eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Ich habe zum Ablauf von Holacracy eine Visualisierung erstellt, welche die Grundlagen darstellt. Unter „Statics“ ist ersichtlich, weshalb ein relativ statisches Organigramm im herkömmlichen Sinne oft nicht gelebt wird. Die Realität und der Plan sind teilweise sehr unterschiedlich und die Struktur ist nur bedingt hilfreich. Bei Holacracy wird die Struktur dynamisch organisiert und typischerweise einmal im Monat angepasst. Der Ablauf dieser Anpassung und die generelle Arbeitsweise ist unter „Dynamics“ dargestellt.

Mehr dazu gibt es auf holacracy.org oder im Buch von Brian Robertson.